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Der Erzbischof

 

Jetzt gerade sitze ich an meinem Schreibtisch und die Sonne scheint mir ins Gesicht und ihrer Wärme kündet vom Sommer.

Eine Jahreszeit, in der wir Sonne und Wärme genießen und neue Energie auftanken – nicht zuletzt in unserem Urlaub, egal ob Zuhause oder in einem fernen Land.

Und ich lese dabei die Worte aus Matthäus 24, 32: „Am Feigenbaum lernt das Gleichnis: wenn seine Zweige schon weich werden und Blätter treiben, dann wisst ihr, dass der Sommer da ist.“

Diese Zeilen entstammen dem Kontext, in dem Jesus über sein Kommen, und damit den Untergang der uns bekannten Welt spricht.

Und gerade hier hat er ein Beispiel des Sommers eingefügt. Der Feigenbaum bekommt neue Blätter. Ein schönes Bild für die Zeit, die Jesu kommen ankündigt.

Ist es nicht faszinierend wie positiv Jesus von seinem Kommen spricht.

Sein Kommen ist ja auch das Ziel.   – Sein und mein Ziel. Ewige Gemeinschaft mit Gott.

Ja, es gibt auch manche Aussage, die Angst machen kann. Doch Jesus lenkt den Blick immer wieder auf die Freude über sein Kommen.

Es ist Sommer geworden - schon das ist ein Zeichen, dass Gott zu seinem Wort zu unserem Leben steht.

Denn der Sommer wird nicht aufhören, bis Jesus kommt.

Das war schon sein Versprechen an Noah, nachdem er die Reise in der Arche während der Sintflut hinter sich hatte.

Wir dürfen uns am Sommer erfreuen, die strahlende Sonne aufnehmen und die Wärme genießen.

Wer Urlaub hat, darf entspannen und neue Kräfte für seinen Alltag sammeln. Wir sind in Gottes Hand geborgen.

Das lässt uns aufrecht und freudig in die Zukunft gehen.

Ich wünsche Ihnen allen einen erholsamen Urlaub!

Amen.

 

gez. + Erzb. Rüdiger Scheurich