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„Bedenke, o Mensch, dass du Staub bist und zum Staube zurückkehrst.“

Liebe Gläubige, 

mit dem Aschermittwoch haben wir die heilige vierzigtägige Fastenzeit begonnen. Diese Zeit der Septuagesima und der anschließenden Quadragese ist weit mehr als eine bloße Tradition – sie ist der geistliche Rückzug der Kirche in die Wüste, um sich unter der Führung des Heiligen Geistes neu auf das Wesentliche zu besinnen.

In einer Welt, die oft von Ruhelosigkeit und Beliebigkeit geprägt ist, lädt uns die überlieferte Liturgie in diesen Wochen ein, die Stille zu suchen und die heilige Zucht des Geistes zu üben.

Unsere Wegweiser zum Osterfest:

  • Das Gebet: Die Vertiefung unseres inneren Lebens und die treue Teilnahme an der heiligen Liturgie, dem unerschöpflichen Quell der Gnade.

  • Das Fasten: Der freiwillige Verzicht, um unsere Sinne zu reinigen und den Hunger nach dem Ewigen neu zu wecken.

  • Das Almosen: Die tätige Nächstenliebe als sichtbares Zeichen unserer Umkehr und Buße.

Mögen diese Wochen für uns alle eine Zeit der echten inneren Erneuerung sein. Nutzen wir die Gelegenheit zur würdigen Beichte und zum Gebet vor dem Allerheiligsten, um am Ende dieses Weges mit geläutertem Herzen das glorreiche Fest der Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus zu feiern.

Im Gebet verbunden,

Der Patriarch der Unabhängigen - Katholischen - Kirche